Wohnung in Rotherbaum

Wohnung in Rotherbaum

In dem beliebten Viertel Rotherbaum, das zentral zwischen Alster und der Uni-Gegend liegt, wird aktuell viel gebaut. Dort haben wir für eine kunstaffine Kundin eine Wohnung eingerichtet, wobei ihre Bilder zum Teil als Inspiration gedient haben, mal im Hinblick auf die Farben, mal im Hinblick auf den Stil eines Objektes.

Hell sollte die Wohnung wirken und auch ein freistehendes Sofa wünschte sich die Kundin im Gespräch mit uns bei der Einrichtungsplanung. Für das Zentrum des Wohnzimmers haben wir das Modell „Jaan Living“ von EOOS für Walter Knoll gewählt, das dank seines filigranen Gestells fast zu schweben scheint. Der helle Bezug sorgt dafür, dass die großzügige Sitzlandschaft nicht zu wuchtig wirkt.

Dazu haben wir den Couchtisch „Oota“, ebenfalls von Walter Knoll, kombiniert, der dank seines Gestells aus Stahl-Flechtwerk und der Tischplatte aus Glas grazil daherkommt.

Der Teppich wiederum passt optisch zu der Maltechnik des Bildes an der Wand: „Legends of Carpets“ ist inspiriert von den Landschaften und Farben Afrikas; die Walter Knoll-Kollektion ist in Zusammenarbeit mit dem Textildesigner Helmut Scheufele entstanden.

Auch am Esstisch gab ein Gemälde die Anregung zur Farbgestaltung: Die grünen Bezüge des Polsterstuhls „Zio“, den Marcel Wanders für Moooi designte, nehmen Nuancen aus dem Kunstwerk auf. Sie gruppieren sich um den gleichnamigen Esstisch aus zimtfarbener Eiche. Über diesem Ensemble hängen zwei Exemplare der Pendelleuchte „PH 5“ von Louis Poulsen, deren Abblendschirme in verschiedenen Grüntönen changieren.

Leuchten spielen in den hohen Räumen – die Wohnung befindet sich hinter einer historischen Fassade mit einem vollständig neu erstellten, modernen Baukörper – eine große Rolle. Ein Hingucker ist das Modell „Discocó 88" von Christophe Mathieu. Die einzigartige Lichtquelle von Marset gleicht eher einem Kunstobjekt, dessen fächerartig angeordnete Scheiben das Licht zig-fach reflektieren.

Und auch im Flur zieht die stäbchenförmige „Allegro Assai“ von Atelier Oi für Foscarini die Blicke auf sich. Originell ist, dass die Aluminiumelemente der Leuchte,

wenn sie ins Schwingen kommen, einen weichen magischen Klang erzeugen.

In enger Abstimmung mit der Kundin haben wir die Material- und Farbauswahl getroffen sowie die Möbel geliefert. Selbst kleineren Objekten wie dem Spiegel im Bad, dem von Gio Ponti gestalteten und von Gubi reeditierten Modell „F.A. 33“, dem Hocker „Backenzahn“ von e15 im Flur oder der Kay Bojesen-Holzfigur „Affe“ von Rosendahl haben wir dabei viel Beachtung geschenkt.

Projektinformationen

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Kai Obernier

Telefon: +49 40 356009-925

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