Wohnung 2 im Strandhaus in der Hafencity

Die HafenCity zählt zu den größten innerstädtischen Bauvorhaben Europas, hier geben sich internationale Architekten die Klinke in die Hand. Der Amerikaner Richard Meier, wegen seiner weißen Entwürfe auch „The White Guy“ genannt, hat das sogenannte Strandhaus entworfen, das zwischen den Straßen Großer Grasbrook, Hübenerstraße und Vancouverstraße liegt. Das Gebäude hat 15 Etagen und ist typisch Meier: geometrisch, transparent und – natürlich – weiß.

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Im oberen Bereich des Hauses haben wir eine Wohnung eingerichtet, die dank der bodentiefen Fenster lichtdurchflutet ist. Sie sollte jung und frisch wirken, dabei verschiedene Einflüsse aufnehmen. Mit den Farben Rosewood und Petrol werden Akzente gesetzt. Sie finden sich in den „Beetle“-Stühlen des Designer-Duos GamFratesi, dem Esstisch, dem Schreibtischstuhl „Bat“ (beides Gubi) sowie dem Servierwagen „Grace“ (Schönbuch) von Sebastian Herkner auf.

©Engel & Völkers AG - Klaus Wolter

Die maritime Umgebung vor den Fenstern spiegelt die Hängeleuchte „Knot“ (Brokis) von Alfredo Chiaramonte und Marco Marin wider: der mundgeblasene Glaskörper hängt an einem Tau. Eine Hommage an die Architektur des Strandhauses ist das offene Regal „R.I.G. Modules“ von Mikal Harrsen (MA/U Studio) mit der integrierten Schreibtischplatte. Und einen spielerischen Kontrapunkt setzt die Leuchte „Vertigo“ (Petite Friture) von Constance Guisset. Sie wirkt wie ein Mix aus Reifrock und Ventilator und bewegt ihre Streben sachte im Luftstrom.

All diese Objekte kommen auch deshalb so gut zur Geltung, weil sich Produkte in eher neutralen Grau- und Schwarztönen zurücknehmen. Dazu zählen beispielsweise das Sofa „Rod“ (Living Divani) und der Sessel „Husk“ (B&B Italia).

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Kai Obernier

Kai Obernier
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