Punt

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1980 schloss sich eine Gruppe von Designern zusammen, um in Valencia das Unternehmen Punt zu gründen. Der Name – zu deutsch Punkt – ist im übertragenen Sinne zu verstehen: Terence Woodgate, Vicent Martínez und Mario Ruiz wollten das Beste aus spanischem Design und Handwerk gemeinsam auf den Punkt bringen.

Bereits 1985 entstand mit dem Regal „La Literatura“ von Vicent Martínez eines der Erfolgsprodukte der Firma und eine Möbelikone des 20. Jahrhunderts. Neu war damals der Umgang mit Modulen in zwei hintereinander angeordneten Regalen, wobei das vordere auf Rollen verschiebbar ist, sowie die Höhenverstellung der Regalböden.

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Ein weiterer Klassiker ist Mario Ruiz‘ Sideboard „Stockholm“, das 2015 mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde. José Martínez-Medina, der mit seinen Brüdern bereits die Marke Martinez-Medina erfolgreich aufgebaut hatte, entwarf 1964 – lange vor der Gründung von Punt – die modulare Beistelltischserie „Nido“, die bei Punt realisiert wurde. Dauerbrenner der Kollektion sind die Kommoden „Tactile“ und „Sussex“ von Terence Woodgate.

Inzwischen bestimmt eine neue Designergeneration die Optik von Punt. Dazu gehören unter anderem die Italienerin Monica Armani, der Japaner Sohei Arao, Marc Krusin aus Mailand, das Note Design Studio aus Stockholm, die Berlinerin Stephanie Jasny und das Odosdesign Studio sowie Borja Garcia aus Valencia. Sie alle eint das Faible für das Unternehmen in Valencia, das vor Ort produziert.

Auch weiterhin gilt, dass alle Objekte von zurückgenommener Formensprache sind, bei der die reduzierten Linien und die großartige Handwerkskunst sofort ins Auge fallen. Denn jedes Möbel ist erstklassig von erfahrenen Tischlern aus edlem Holz gefertigt. Stilistisch entdeckt man Anleihen bei skandinavischem ebenso wie bei italienischem Design, Understatement und mediterrane Ästhetik treffen in unterschiedlichen Ausprägungen aufeinander.

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