Schreibtischstuhl Aeron
Herman Miller
2.447,00 €
Das Jahr 1923 markiert den offiziellen Start des Unternehmens Herman Miller. Dabei reichen die Wurzeln bis 1905 zurück, als die Star Furniture Company in Zeeland, Michigan, mit der Herstellung von Schlafzimmermöbeln begann.
Online zeigen wir eine kleine Auswahl unseres Sortiments. Wir haben Zugriff auf die vollständigen Kollektionen von über 1.000 internationalen Marken aus den Bereichen Arbeiten und Wohnen.
Ein junger Büroangestellter, Dirk Jan De Pree, stieg 1909 in die Firma ein und schließlich zu ihrem Präsidenten auf. Er überredete seinen Schwiegervater Herman Miller 1923 die Mehrheit der Anteile zu kaufen. De Pree wird erster Geschäftsführer der Herman Miller Furniture Company, die traditionelle Wohnmöbel produziert.
1941 erfolgt das Debüt im Bereich Büromöbel mit der „Executive Office Group“, die Gilbert Rohde entwarf. Die modulare und vielseitige Gruppe ist ein Vorläufer der Systemmöbel. Fünf Jahre später wird der Architekt und Designer George Nelson der erste Design Director des Unternehmens und lässt in den folgenden Jahren bedeutende Designer wie Charles und Ray Eames, Alexander Girard, Pail Lázló und Isamu Noguchi für Herman Miller arbeiten. Viele dieser Entwürfe werden zu modernen Klassikern und sind heute weltweit in den Sammlungen bedeutender Museen vertreten.
Mitte der Siebziger Jahre bringt Herman Miller den „Ergon“-Stuhl auf den Markt, der den Auftakt in die Ära der ergonomischen Sitzmöbel beutet. Seit 1994 setzt der Stuhl „Aeron“ Maßstäbe. Er unterstützt die gesunde Körperhaltung des Sitzenden und ist dank drei verschiedener Größen für unterschiedliche Körpertypen geeignet. Mittlerweile wurde „Aeron“, designt von Bill Stumpf und Don Chadwick, überarbeitet. So besteht der Stuhl heute zu 50 Prozent aus Rezyklat und für die Sitzschale wird unter anderem Ocean Bound Plastic verwendet.
Das Modell „Cosm“ der Berliner Designer von Studio 7.5 – Carola Zwick, Roland Zwick und Burkhard Schmitz – wird 2019 lanciert. Der Bürostuhl verspricht individuellen Komfort aufgrund des neuen automatischen Harmonic-Neigungsmechanismus: „Man sollte seine Sitzhaltung so leicht wie möglich wechseln können“, sagt Roland Zwick. „Das geht nur, wenn sich der Stuhl jederzeit an die Körperhaltung anpasst. Diesen Aspekt wollten wir entwickeln.“
Doch Herman Miller setzt nicht nur auf Bürostühle, sondern auch auf weitere Sitzmöbel, die flexibel in jedem Office einsetzbar sind. Dazu zählt die „Pullman Lounge-Sitzmöbel-Familie“. Sie ermöglicht es Mitarbeitenden, sich je nach Bedarf für Zusammen- oder Einzelarbeit zu entscheiden. So bietet der Stuhl „Pullman“ etwa einen privaten Arbeitsbereich für eine Person, der sich dank einer kleinen Arbeitsplatte und einer umlaufenden akustischen Abschirmung als praktische Lösung präsentiert.
Mit dem modularen Sitzmöbelsystem „Rhyme“ wiederum lassen sich skulpturale Sitzinseln kreieren oder offene Flächen in Zonen unterteilen. Seine geometrische, fast topografische Formensprache verleiht diesem gepolsterten Sitzmöbelsystem in jeder Umgebung eine eindrucksvolle Präsenz. Alle Module dieser Serie haben die gleiche trapezförmige Grundfläche, was eine einfache Planung ermöglicht.
Die Stuttgarter Designer Markus Jehs und Jürgen Laub haben sich für den „Striad“-Lounge-Sessel und Ottoman durch die Konstruktion von Hochleistungs-Skistiefeln inspirieren lassen, um ein Höchstmaß an Komfort zu erzielen. Die äußere Lage, eine starre Schale, geht in eine innere Schale aus einem Verbundstoff aus natürlichen Fasern über, die dann durchgehend gepolstert ist. Einzeln gepolsterte Kissen aus doppeldichtem Schaumstoff bilden die dritte Lage und bieten eine optimale Kombination aus fester Stütze und wunderbar weichem Komfort.