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Oluce

Mit „Atollo“ und „Coupé“ haben Vico Magistretti und Joe Colombo Ikonen geschaffen, die Oluce für alle Zeiten einen besonderen Status unter den Leuchtenherstellern sichern werden.

1945 wurde das Unternehmen von Giuseppe Ostuni in Mailand gegründet –und seitdem kommt ein Klassiker nach dem nächsten aus der Firma, deren Kollektion unglaublich vielfältig ist. 1951 nahm Oluce erfolgreich an der IX. Triennale in Mailand teil: Achille, Livio und Pier Giacomo Castiglioni kuratierten damals einen Bereich für Beleuchtung und dort war die von Franco Buzzi entworfene Stehleuchte „Luminator“ zu sehen. Die Zeitschrift Domus sorgte mit ihrer Veröffentlichung umgehend für eine weite Verbreitung der Leuchte und den wachsenden Erfolg von Oluce. Es folgten weitere Bestseller wie Tito Agnolis minimalistische Stehleuchte „Agnoli 387“ (1954), Joe Colombos Tischlampe „Acrilica 281“ (1962), eine dicke Plexiglas-Kurve, sowie Marco Zanusos „275 Tischleuchte“ (1963/1965) mit einem großen weißen Plexiglasschirm auf lackiertem Metallsockel.

1965 gelang Colombo mit der „Spider“-Gruppe ein großer Wurf. Der horizontal ausgelegte Lampenschirm ließ sich – ein Novum –auf verschiedene Halterungen für Tisch, Boden, Wand und Decke montieren. Die Leuchte gewann 1967 den ersten Compasso d'Oro für Oluce und wurde 1972 in New York in der Ausstellung „Italy: The New Domestic Landscape“ präsentiert. Mit „Coupé“ entwickelte Joe Colombo „Spider“ weiter, 1970 wurde sie die erste Halogenlampe auf dem Markt.

In den Siebzigerjahren erfolgte die Oluce-Übertragung von Giuseppe Ostuni an die Familie Verderi, die die Zusammenarbeit mit Vico Magistretti aufnahm. Er wurde für viele Jahre zum künstlerischen Leiter und führenden Designer des Unternehmens. Mit der Tischleuchte „Atollo“, die aus mundgeblasenem Murano-Glas besteht und eine Lichtquelle im halbkugelförmigen Lampenschirm und eine weitere im Fuß hat, schrieb Magistretti 1977 Designgeschichte.

Bis heute hat Oluce es verstanden, in jedem Jahrzehnt mit den führenden internationalen Designern zusammenzuarbeiten und so liest sich die Kooperationsliste wie das Who is Who der Branche: Hannes Wettstein, Riccardo Dalisi, Sebastian Bergne, Fernando und Humberto Campana, Nendo, Toshiyuki Kita, Sam Hecht, Jörg Boner und Christophe Pillet. Sie alle fühlen sich der Definition von Oluce verpflichtet, das Leuchten nicht nur Lichtquellen, sondern anspruchsvolle Einrichtungselemente sind. Zum Angebot des Unternehmens gehört seit 2015 neben der Standardprodukten aus der Kollektionen der Bereich Bespoke Tailoring. Speziell entworfene Leuchten oder modulare Versionen bereits bestehender Designs bilden das maßgeschneiderte Sortiment, das Oluce anbietet, um die verschiedensten Licht-Bedürfnisse zu bedienen.

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