Leuchte La Petite (© Artemide)
Artemide

„Tizio“ und „Tolomeo“ heißen die zwei wohl bekanntesten Leuchten von Artemide: Richard Sapper entwickelte 1972 die erste Leuchte mit einer Halogenlichtquelle, Michele de Lucchi und Giancarlo Fassina designten ihren großen Wurf, der heute in keiner Werbeagentur fehlen darf, 1987. Die beiden Schreibtischklassiker sind gelungene Beispiele dafür, wie das 1960 von Ernesto Gismondi in Pregnana bei Mailand gegründete Unternehmen Innovation mit kommerziellem Erfolg vereint.

In den Sechzigerjahren hatte Artemide zunächst Möbel und Accessoires aus Kunststoff produziert, etwa den Schirmständer „Dedolo“ von Emma Schweinberger-Gismondi, den Sessel „Toga“ von Sergio Mazza und den Stuhl „Selene“ von Vico Magistretto. Gismondi setzte aber schon bald ausschließlich auf Leuchten. Er selbst steuerte zahlreiche Entwürfe bei, beauftragte aber auch immer wieder namhafte Designer wie Carlo Forcolini, Angelo Mangiarotti, Livio Castiglioni und Gianfranco Frattini. Neben den modernen Leuchten für den Wohnraum und das Büro entstand eine Linie, bei der sich alles um technisches Licht dreht, sowie eine Kollektion mit eher verspielten Leuchten aus Muranoglas.

Bis heute sind sowohl Star-Architekten als auch Top-Designer für Artemide tätig, darunter Ross Lovegrove, Naoto Fukasawa, Herzog & de Meuron und Karim Rashid. Immer wieder sorgen die Produkte für Aufsehen, denn sie sind gestalterisch so unkonventionell wie technisch fortschrittlich. Zahlreiche Objekte von Artemide sind mit renommierten Designpreisen wie dem Conpasso d’Oro oder dem Red Dot Design Award ausgezeichnet worden.

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