Tecta, Bauhaus-Klassiker & noch viel mehr - Mai 2021
Das im niedersächsischen Lauenförde ansässige Unternehmen Tecta ist Europas größter Bauhaus-Möbel-Produzent. In den letzten Jahren sind allerdings immer mehr Entwürfe junger Designer dazugekommen, die sich der Tradition bewusst sind, die Firma aber auch in die Zukunft führen.
Bei deutschem Design ist man schnell beim Thema Bauhaus. Und das aus gutem Grund: Die Klassiker haben sich seit mittlerweile über 100 Jahren bewährt. Mart Stam, Mies van der Rohe und Marcel Breuer schufen damals unter anderem einen neuen Möbeltypus, den Freischwinger. Ohne diese revolutionären Modelle wäre Tecta nicht das, was es heute ist. Etwa 30 originalgetreue und lizenzierte Bauhaus-Reeditionen werden aktuell in dem Unternehmen im niedersächsischen Lauenförde produziert. Dazu zählen Stühle, Tische, Sessel und Sofas, Möbel-Ikonen, die Tecta europaweit zum größten Anbieter von Original-Bauhaus-Modellen machen.
Allerdings setzen die Firmeninhaber Christian Drescher und sein Onkel Axel Bruchhäuser nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auf Neuinterpretationen unter dem Namen „BauhausNowhaus“, wozu Modelle wie Walter Gropius Sessel „F51“ und Marcel Breuers Clubsessel „D4“ gehören. Originell ist auch die Tischleuchte „L25“ von Gerrit Rietveld. Bis 2019 ging sie nie in Produktion, aber Tecta setzte sich mit den Erben in Verbindung und hat nun verschiedene Versionen im Programm.
Die jungen Kreativen wie Wolfgang Hartauer, Christian Haas, Hanne Willmann und Thomas Schnur orientieren sich bei ihren Entwürfen an den Bauhaus-Designern, die auf ebenso ästhetische wie funktionale Objekte setzten. Schnörkellos sind beispielsweise der Tisch „Lot“ und der Beistelltisch „K8“. Und zum Comeback der Servierwagen passen die Modelle „M4RS“ und „M4R“ perfekt, die sich für drinnen und draußen eignen. Die sind, ohne Frage, schon jetzt moderne Klassiker.
1.890,– €
1.230,– €
1.745,– €
2.155,– €
2.480,– €
5.290,– €