Die „Alcove“-Family von Vitra
„Die ganze Geschichte begann mit einem Sofa, das ziemlich erfolglos blieb“, erinnert sich Ronan Bouroullec an den Beginn der „Alcove“-Erfolgsstory 2006. „Das Modell hatte ungefähr die Höhe des niedrigen ‚Alcove‘ und war für Wohnumgebungen gedacht, aus unterschiedlichen Gründen kam es dort jedoch nicht besonders gut an. Bei einem Meeting mit Rolf Fehlbaum, Erwan und mir in Birsfelden standen wir dann um das Sofa herum, als ich ein Stück Karton sah und es zwischen den Stahlrohrrahmen und die Polster klemmte, um eine hohe Umrandung zu formen. Rolf Fehlbaum fand diese Idee sehr interessant und schlug vor, eine Variante mit hohen Rücken- und Seitenwänden zu entwickeln.“
Der Rest ist Geschichte: Ein Sofa kann mehr sein als eine Sitz- und Liegegelegenheit. Das wurde klar, als 2007 mit dem iphone das erste Smartphone auf den Markt kam und sich die Arbeitswelt rasant veränderte. In Großraumbüros konnte man mit einzelnen „Alcove“-Modellen plötzlich kleine Inseln fürs mobile Arbeiten einrichten, temporäre Räume für Besprechungen oder Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten. Die ausgeprägte Rücken- und Seitenpanels der „Alcoves“ vermitteln dem darauf (oder darin) Sitzenden ein Gefühl der Geborgenheit.
Das hohe Maß an Flexibilität der Serie wird an einigen Beispielen deutlich: So ist der „Alcove Highback Love Seat“ beispielsweise wahlweise mit weicher Lounge-Polsterung für entspanntes Sitzen oder mit festerer Work-Polsterung für arbeitsorientiertes Sitzen zu haben. Der Sessel „Alcove Plus Version“ hat bis zum Boden reichende Paneelen, ein Tablar sowie Rollen für das leichte Verschieben des mobilen Arbeitsplatzes. Einen visuell und akustisch abgeschirmten Arbeitsplatz bietet der „Alcove Plus Desk“, dessen Paneele mit Hilfe von Reißverschlüssen mit anderen „Alcove“-Elementen verbunden werden kann. Last but not least gibt es natürlich immer noch die Sofas – sogar mit niedriger Rückenlehne.
6.205,– €
5.211,– €
9.000,– €
8.550,– €
8.300,– €