„Communal Work“
Austausch im Büro stärkt den Teamgeist. Vitra hat sich daher mit dem Thema gemeinschaftliches Arbeiten auseinandergesetzt sowie Ideen und Produkte entwickelt, die Mitarbeitende an einen Tisch holen.
Die Pandemie hat gezeigt, dass es in bestimmten Berufen möglich ist, überall zu arbeiten. Viele Firmen ordneten Homeoffice an – und nun wollen nicht alle ins Büro zurück. Laut einer aktuellen Ifo-Umfrage werden an einem durchschnittlichen Tag dreimal so viele Arbeitsplätze nicht genutzt wie vor der Coronazeit. Doch der persönliche Austausch ist wichtig und so hat sich Vitra mit „Communal Work“, dem Thema gemeinschaftliches Arbeiten befasst.
Zusätzlich zu halböffentlichen Räumen und eher privaten Bereichen soll es in dem Gemeinschaftsarbeitsbereich möglich sein, ein Team um einen Tisch zu versammeln, damit ein intensiver Austausch stattfinden kann. Remote arbeiten, das haben viele Arbeitnehmer festgestellt, heißt auch, weniger mit Kollegen zu kommunizieren. Und genau das soll sich mit „Communal Work“ ändern. Dafür hat Vitra das Büro-Tischsystem „Joyn“ von Ronan und Erwan Bouroullec weiterentwickelt. „Joyn 2“ lädt dazu ein, sich an dem „Communal Table“ mit integrierter Elektrifizierung in verschiedenen Konstellationen zusammenzufinden. Bei einer Länge von bis zu 6,4 Metern hat der Tisch lediglich vier Beine und bietet so Raum für acht bis zehn Arbeitsplätze.
Die Bouroullecs beschreiben ihren Entwurf so: „,Joyn‘ ist mehr als ein Büromöbel. Es ist eher ein Werkzeug in einer Zeit des kulturellen Umbruchs, das sich spontan an sich verändernde Anforderungen und Technologien anpasst und neue, produktive Arbeitsmethoden, basierend auf Kommunikation und Kooperation initiiert.“
Das Sofa „Abalon“, ebenfalls ein Entwurf von den Bouroullec-Brüdern, deutet einen Kreis im Raum an. Es kreiert dank seiner ausladenden Rückenlehne einen Raum im Raum. Die Position, die ein Sitzender darin einnimmt, ist eher aufrecht und auf Kommunikation ausgerichtet. Das Modell ist die perfekte Ergänzung zu den „Alcove“-Sofas, die mit ihren hohen Rücken- und Seitenlehnen eine Art Mikroarchitektur in Open Space-Offices bilden und sich auch als Rückzugsort oder Besprechungsraum eignen.
Zu einem ebenso einladenden wie ergonomischen Büro gehören komfortable Stühle. Mit dem filigranen Drehstuhl „Physix“ von Alberto Meda, den „Eames Shell Chairs“, die Charles und Ray Eames bereits 1948 vorstellten, „HAL RE“, dem Stuhl von Jasper Morrison, dessen Sitzschale komplett aus recyceltem Kunststoff gefertigt wird, sowie dem „Eames Wire Chair“ mit seiner Sitzschale aus Stahldraht steht eine große Bandbreite zur Wahl.
Last but not least braucht es Accessoires wie die „Locker Box“ von Konstantin Grcic: Wenn nicht mehr jeder Mitarbeitende einen festen Arbeitsplatz hat, dann kann in dem tragbaren Behälter, den es in zwei Größen gibt, vom Laptop über Papiere und Schreibzeug bis zum Kopfhörer allerlei verstaut werden. Das praktische Tool wartet dann mit seinem Inhalt auf den Besitzer und dessen „Communal Working Day“ im Büro.
430,– €
250,– €
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