Dedon Dedon Dedon
Dedon

Outdoor-Möbel werde heute als Lifestyle-Artikel gesehen – und das hat viel mit Dedon zu tun. 1990 von dem ehemaligen Profifußballer Bobby Dekeyser gegründet, gilt das in Lüneburg ansässige Unternehmen als Pionier geflochtener synthetischer Fasern, die nicht nur äußerst robust, sondern gleichzeitig vollständig recycelbar sind. Aus der patentierten Kunststofffaser werden seit 1994 Dedon-Möbel auf den Philippinen gefertigt, seit dem Jahr 2000 in einer eigenen Produktionsstätte. Die befindet sich in Mandaue City auf der Insel Cebu, wo überwiegend Männer die Möbel flechten, denn für die unterschiedlichen Techniken bedarf es großer Hand-Kraft.

2002 geht die Marke einen Schritt weiter und stellt den Outdoor-Living-Room vor. Zu diesem Konzept gehören die reduzierten Module „Lounge“ von Frank Ligthart sowie die drehbare Sofainsel „Orbit“ von Richard Frinier. In der Folge kommen Entwürfe von international erfolgreichen Designern wie Jean-Marie Massaud und Philippe Starck hinzu; Gartenmöbel wird international mehr und mehr Aufmerksamkeit zuteil. Ein großer Erfolg gelingt 2011 mit dem innovativen „Nestrest“ von Daniel Pouzet und Fred Frety. Was wie ein überdimensionales Vogelnest wirkt, ist der ultimative Hängesessel für alle, die stilvoll Abhängen, Geborgenheit und Erholung finden wollen. Die notwendige Tragfähigkeit erlangt „Nestrest“ durch eine verstärkte Faser, es werden vier statt der üblichen zwei Zentimeter verarbeitet.

Orbit Lounger
Nestrest

Ein Jahr später stellt Dedon seine erste Kollektion vor, die nicht auf Flechtwerk beruht. Jean-Marie Massaud ließ sich von den schlanken Rennseglern des America’s Cup zu den Klappstühlen und Esstischen „Seax“ inspirieren. Weitere Möbel und Accessoires aus Teak, Keramik und Sling folgen; 2018 präsentiert Dedon „Aiir“, die erste Kollektion in Spritzgusstechnik produzierter Schalenstühle sowie die ebenso verspielten wie skulpturalen Leuchten „The Others“ und „Loon“ von Stephen Burks.

Die Welt von Dedon ist in den letzten Jahren noch umfangreicher und vielfältiger geworden. Das dänisch-italienische Designduo GamFratesi entwarf mit „Rilly“ eine vielseitige Kollektion mit Dining-, Lounging- und Liege-Elementen. Sie wird in zwei unterschiedlichen Materialien angeboten, maritimem Seil und der neuen Dedon-Faser „Touch“. Sebastian Herkner, einer der erfolgreichsten deutschen Designer, wird ebenfalls für Dedon aktiv: „Mbrace“ heißt seine Hochlehner-, Sessel-, Hocker- und Armlehnstuhl-Serie aus Teakholz und der Dedon-Faser beziehungsweise einem im Druckgussverfahren hergestellten Aluminiumuntergestell. Für „Mbarq“ ließ er sich von den Linien historischer Alkoven inspirieren und schuf so Rückzugsraum im Freie.

Dedon beschäftigt heute weltweit rund 800 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in über 100 Ländern.

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