„Tools for Togetherness“
Die Zielsetzung fiel schon mal aus dem Rahmen: Dirk Wynants hatte sich vorgenommen, viele Menschen an einen Tisch zu bringen, damit sie zusammen den Abend ausklingen lassen oder feiern können – Möbel versteht er als „Tools for Togetherness“. Damit nimmt der belgische Designer einen ganz anderen Standpunkt ein als Kollegen, die sich vornehmen, einen formschönen Gartentisch mit passenden Bänken zu entwerfen.
Tatsächlich ähnelt die Tisch-Bank-Kombination „Hopper“ der traditionellen Bierbank, aber sie ist vor allem an den vier Ecken so gestaltet, das Nutzerinnen und Nutzer leichter ein- und aussteigen können ohne andere Sitzende aufzuscheuchen. Auch der Abstand bzw. der Winkel zwischen Tischplatte und Sitzbank ist wohl durchdacht: Setzt man sich umgekehrt hin, kann die Tischplatte als Rückenlehne dienen. „Das Design entstand in meinem Kopf, nachdem ich mein eigenes Hopfenfeld gepflanzt hatte, um die traditionelle Landschaft der belgischen Region ,Westhoek‘ wiederherzustellen“, sagt Dirk Wynants, der 1994 sein Label Extremis im belgischen Poperinge gründete. „Hopper“ gibt es aktuell in vier Größen und verschiedenen Materialausführungen für Gestell und Platten.
Auch „Picnik“ ist eine Tisch-Bank-Kombination, die die Idee, Menschen mit Hilfe eines Möbels zusammenzubringen, interpretiert. Der Picknicktisch wird aus einem einzigen flachen massiven Aluminiumblech geschnitten und in Form gebogen. Dabei fällt kein Abfall an. „Picnik“ bietet zwei Personen Platz und hält den härtesten Witterungsbedingungen im Freien stand. Die leichten Wölbungen sorgen dafür, dass Regenwasser abfließt. Dank der Neigungswinkel der Beine können mehrere Tische ganz einfach für den Transport oder die Lagerung gestapelt werden. Sechs Farben stehen für „Picnik“ zur Wahl, einem skulpturalen Kunstwerk, an dem man bequem sitzen kann.
Die beiden Tisch-Bank-Kombinationen "Hopper" und "Picnik" können Sie auch bei uns in der Kaisergalerie probesitzen.
6.170,– €
5.706,– €
8.967,– €