Soft Work von Vitra
Das Büro befindet sich im Wandel und damit sind auch neue Möbel gefragt. Edward Barber und Jay Osgerby haben mit „Soft Work“ für Vitra ein Sitzsystem geschaffen, das sich den unterschiedlichsten Gegebenheiten anpassen lässt.
„Soft Work‘ ist das Ende des Schreibtischs“, sagt Jay Osgerby. Was vielleicht erstmal ein bisschen übertrieben klingt, könnte man dem britischen Designer bei genauerer Betrachtung vielleicht sogar glauben: In Zeiten von Tablets, Laptops und Smartphones gibt es andere Anforderungen an Arbeitsplätze als in Vor-Mobilen-Zeiten. Und so ist die Idee, ein Büro zu gestalten, das auf einem Sofa basiert, nicht spleenig, sondern zukunftsweisend.
Das System „Soft Work“ basiert auf einem Gestell aus Aluminium-Druckguss, auf dessen Schienen sich eine Vielzahl von Modulen befestigen lässt. Dazu gehören neben Sitzpolstern und Rückenlehnen flächige Tischablagen oder kleine Tischchen sowie Trennpaneele. Steckdosen und Ladestationen sorgen für den benötigten Strom am Arbeitsplatz.
Das sich das Sofa tatsächlich zum Arbeiten eignet, liegt auch an der Sitzhöhe von 46 Zentimetern: „Wenn man sich Aufenthaltsbereiche im Büro ansieht, dann funktioniert das mit den Sofas oft nicht so gut“, sagt Edward Barber und ergänzt: „Sie sind typischerweise zu niedrig, denn sie sind dafür gestaltet, dass man sich zurücklehnt, aber dann versucht man ja, halb liegend zu tippen. Also haben wir ein Sofa gestaltet, das die richtige Höhe hat, um an einem Tisch zu arbeiten.“
Originell ist, dass die Sitze nicht alle in eine Richtung ausgerichtet werden müssen, sondern sich dank der modularen Gestaltung in zwei gegensätzliche Richtungen anbringen lassen. Das erlaubt Konfigurationen von „Soft Work“ nicht nur fürs Büro, sondern für öffentliche Räume und Hotellobbys.
Auch in unserem Büro finden Sie das Soft Work zum Anschauen und Probesitzen.