Schönes für den Hund

Für den 28. Juni rufen der Deutsche Tierschutzbund und die örtlichen Tierschutzvereine zum Aktionstag „Kollege Hund“ auf. Der Tag soll zeigen, wie sich der Büroalltag mit der Haltung eines Hundes verträgt – immerhin wird den Vierbeinern ein positiver Einfluss auf die Mitarbeiter und die Unternehmenskultur zugeschrieben. Selbst Designer setzen sich kreativ mit der „tierischen Zielgruppe“ auseinander und entwerfen stylisches Zubehör.

Doggielounge (© Fatboy)

Viele Menschen in Deutschland scheuen es, sich einen Hund zuzulegen, denn der Büroalltag verträgt sich nicht unbedingt mit der Haltung eines Tieres. Daher rufen der Deutsche Tierschutzbund und die örtlichen Tierschutzvereine am 28. Juni bereits zum elften Mal zum Aktionstag „Kollege Hund“ auf: „In den letzten zehn Jahren haben jedes Jahr rund tausend Unternehmen den Versuch mit tierischen Kollegen gewagt. In vielen Fällen hat der Aktionstag sogar dafür gesorgt, dass Hunde nun dauerhaft mit ins Büro dürfen. Ein Umdenken – speziell bei den Unternehmen – ist natürlich auch eine große Chance für die vielen Hunde im Tierheim“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Möglicherweise ein Schritt, um auch hierzulande die eine oder andere „dog company“ zu etablieren, wie es etwa Google vormacht.

Designer sind schon länger auf den Hund gekommen, denn gute Gestaltung macht auch vor Haustieren nicht Halt. So hat beispielsweise Nils Holger Moormann das Hundebett „Kläffer“ in seiner Kollektion, Fatboy bietet mit der „Doggielounge“ ein schmutz- und wasserabweisendes Hundekissen an, Michael Young designte für Magis die Hundehütte „Dog House“ aus poppig buntem Polyethylen. Und wenn es doch kein echter eigener Hund sein soll oder kann? Dann gibt es tierische Begleiter aus Plastik oder Holz: Eero Aarnio entwarf für Magis „Puppy“, Fatboy hat die Bank „Attackle“ im Sortiment, die an ein Ballontier erinnert, und Vitra hat vor einiger Zeit die „Girard Wooden Doll Dog“ aufgelegt, Kay Bojesen hat die „Dogs“ aus Eiche oder Walnuss in der Kollektion. Ein bisschen weitergesponnen ist Philippe Starcks Kombination aus Kinderstuhl und –schreibtisch „Le Chien Savant“ für Magis, die in bunten Plastikfarben daherkommt, aber durchaus Ähnlichkeit mit einem spielfreudigen Hündchen hat. Vielleicht macht sich auch da schon ein positiver Einfluss bemerkbar, denn ein Lächeln ringt der Designer dem Betrachter damit allemal ab.