Review Orgatec 2018

Der Ideenreichtum und die Vielfalt, mit denen Unternehmen auf der Orgatec das Leitthema „culture@work“ aufgegriffen haben, war beeindruckend. Fast könnte man fragen, „wohnst Du schon oder arbeitest Du noch?“, so gemütlich ging es in Köln zu. An der diesjährigen Orgatec beteiligten sich 753 Unternehmen aus 39 Ländern, es kamen über 63.000 Fachbesucher aus 142 Ländern – das Interesse an der Büromesse wächst.

Review Orgatec 2018   (© Orgatec)

„Die Orgatec hat den Wandel von einer reinen Produktschau hin zu einem themenorientierten Business-Event erfolgreich vollzogen“, sagt Koelnmesse Geschäftsführerin Katharina C. Hamma. „Mit dem erstklassigen Event- und Kongressprogramm ist es der Orgatec gelungen, die gesellschaftspolitische Bedeutung moderner Arbeitswelten bei den Entscheidern zu verankern.“ Bei den Fachbesuchern kam das neue Konzept sehr gut an: Mit über 63.000 Fachbesuchern verbuchte die Orgatec 2018 ein Besucherplus von über 15 Prozent zu der letzten Veranstaltung vor zwei Jahren.

Beherrschende Themen der Messe waren neben der weiter voranschreitenden Digitalisierung der Branche, der Trend zu flexiblen Lösungen, die sich auf individuelle Bedürfnisse schnell und einfach einstellen. Dabei beschränken sich die Unternehmen mit ihren Produkten nicht auf Einzellösungen, sondern setzen auf ganzheitliche Konzepte. Und: Moderne Arbeitswelten müssen heute flexibel einsetzbar sein, von der ruhigen Umgebung für konzentriertes Arbeiten über den Einsatz bei Meetings bis hin zur Nutzung als Kreativraum. Dabei waren bei vielen Ausstellern Lösungen zu sehen, die auch das Thema Gesundheitsförderung und Ergonomie im Blick hatten.

Ein zentraler Punkt in Open-Space-Offices ist die Akustik. COR bietet mit dem Sofa „Floater“ von Pauline Deltour ein Modell mit hochgezogenen Lehnen, das sich selbst bei viel Büro-Betrieb als idealer Rückzugsort erweist. Ein ähnliches Prinzip verfolgt Fritz Hansen mit dem Sofa „Plenum“ von Jaime Hayon. Die Serie, die es als Ein-, Zwei- und Dreisitzer gibt, sorgt mit hohen Rückenlehnen ebenfalls dafür, dass Raum im Raum entsteht.  

Bei Vitra Work drehte in diesem Jahr alles um verschiedene Office-Szenarien. Bei dem „Superflexible Officeum“ von Konstantin Grcic ging es um Innovation, Kreativität und Kommunikation. Ziel ist es, dass Nutzer das Büro im Alltag schnell umbauen und unterschiedlichen Anforderungen anpassen können. In der Lobby wurde – wie auf kleinen runden Schaubühnen – auch der neue Bürostuhl „Rookie“ von Konstantin Grcic gezeigt. Das britische Duo Barber Osgerby leitete seinen Entwurf des „Shared Office“ von Hotellobbys und Co-Working-Spaces ab, bei dem große Sofas anstelle von der Kombination Tisch + Stuhl als Arbeitsplatz dienen.

Ob Büroarbeitsplatz oder Homeoffice – die News von der Orgatec finden Sie in Kürze auch bei uns im Showroom, kommen Sie gerne vorbei!