Projekt: Ülenkinder

Ülenkinder hat es sich zum Ziel gemacht, Familien von schwer erkrankten Kindern so zu schulen, dass eine häusliche Pflege möglich wird. In den ehemaligen Räumen des Hospizes im Israelitischen Krankenhauses sind auf 470 Quadratmetern acht Familienzimmer entstanden, in denen ein Elternteil in ein bis drei Monaten die Versorgung des Kindes erlernen kann. Die Idee dazu hatten Kirsten Mainzer und Eva Maria Ciolek.

Einen Teil der Möblierung der Familienzimmer wurde von Gärtner geliefert, da hier eine möglichst wohnliche Atmosphäre geschaffen werden sollte. Bei der Einrichtung besonders wichtig: das Hygienekonzept. Alle Oberflächen sind pflegeleicht, für Polsterungen kam beispielsweise Kunstleder zum Einsatz. In den lichtdurchfluteten Zimmer gibt es jeweils ein Bett für die Kinder oder Jugendlichen und ein Elternbett, gemütliche Sitzgelegenheiten sowie einen Essplatz.

Ziel von Ülenkinder ist es, dass sich Patienten und Eltern wohlfühlen, um in entspannter Atmosphäre Sicherheit aufbauen zu können. Das behagliche Ambiente wird unter anderem durch ein besonderes Farbkonzept mit mal knalligen, mal ruhigeren Wandfarben wie Orange, Pink, Blau und Lila erzielt. Aber auch Möbel setzen mit ihren bunten Bezügen Akzente.

 

Unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin Katharina Fegebank hat die Einrichtung im September ihren Betrieb aufgenommen.