„Die Lilie“-Sonderedition

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von „Lily“, Arne Jacobsens letztem Stuhlentwurf, bringt Fritz Hansen die ursprüngliche Version in Nussbaumfurnier wieder auf den Markt.

Aktion „Die Lilie“-Sonderedition (© Fritz Hansen)

Arne Jacobsen (1902 – 1971) ist bekannt für seine Entwürfe, die sich zwar der skandinavischen Wohnkultur verschrieben, die aber dank der Verwendung von Stahlrohr einen wesentlich weniger handwerklichen Charakter haben als die seiner Zeitgenossen. Die Fortschrittlichkeit von Jacobsens Design stellte er 1952 mit dem sogenannten „Ameisen“-Stuhl unter Beweis, der seinen Namen der starken Einkerbung in der Rückenlehne verdankte.
Die Idee, eine Sitzschale aus Schichtholz zu formen und sie – ähnlich wie Charles und Ray Eames bei ihren Stühle – auf ein graziles Stahlrohrgestell zu montieren, führte schließlich zur „Serie 7“ und zur „Serie 8“. Aus letzterer stammt der Stuhl „Lily“, den Jacobsen ursprünglich für die dänische Nationalbank kreierte. Das erste Modell ohne Armlehnen (3108) hatte 1968 Premiere, der Entwurf mit Armlehnen (3208) wurde 1970 auf der dänischen Möbelmesse vorgestellt; er wurde unter dem Namen „Seagull“ bekannt. „Lily“ war nicht nur Arne Jacobsens letzter, sondern wohl auch sein aufwendigster Stuhlentwurf. Sein Faible für Botanik und Malerei wird in dem Produkt deutlich, das an eine Lilie mit offenen Blütenblättern erinnert.

Zum 50. Jahrestag gibt Fritz Hansen „Lily“ nun in naturbelassenem Nussbaum mit klassisch verchromten Beinen heraus. Die Jubiläumsedition ist deshalb einzigartig, weil der Stuhl bislang noch nie mit natürlichem Furnier außen gezeigt wurde, weil es extrem schwierig ist, die gebogenen Armlehnen zu fertigen, ohne dass das Außenfurnier bricht. Das Sondermodell ist mit oder ohne Armlehnen in Nussbaumfurnier natur und mit verchromten Beinen erhältlich. Jeder Stuhl hat eine spezielle Plakette, die unter der Sitzfläche angebracht ist.
Die gesamte Fritz Hansen-Kollektion können Sie hier in unserem Onlineshop entdecken – „Lily“ inklusive.