Projekt: aac Hamburger Academy for Architectural Culture

Ein neues Zuhause für talentierte Architekten: Über den Projektauftrag der Hamburger Academy for Architectural Culture (aac) haben wir uns besonders gefreut, treffen doch hier Architektur und Inneneinrichtung formschön aufeinander.

Projekt: aac Hamburger Academy for Architectural Culture

Als private und gemeinnützige Einrichtung ist die Academy for Architectural Culture (aac) ein wichtiger Anlaufpunkt für junge Architekten. Mit Unterstützung der 2007 gegründeten gmp-Stiftung erhalten Architekturstudenten und junge Architekten Stipendien und können in zahlreichen Workshops Zusatzqualifikationen erwerben.

Von den Architekten Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg gegründet, ist die aac erst kürzlich in den renovierten und schonend modernisierten Teil der ehemaligen Hamburger Seefahrtschule an der Altonaer Rainvilleterrasse umgezogen. Ein Campus hoch über der Elbe, mit exklusivem Ausblick. Aber vor allem die Innenansichten – mit dem passenden Mobiliar von Gärtner – bieten ein überaus inspirierendes Campus-Feeling.

Die vielseitigen Systemmöbel von USM strukturieren die Räume. In zurückhaltendem schwarz kommen sie in verschiedenen Nutzungsvarianten zum Einsatz: als Theke, Ablage, Bücherregal, Archiv Schrank oder Sideboard.

Für die richtige Seminarbestuhlung sorgt ein zeitloser Klassiker: die „Ameise 3101“ von Fritz Hansen (Design: Arne Jacobsen) in schwarz gefärbter Esche. Mit ihrer Verbindung aus Komfort und Ästhetik ist sie genau die richtige Sitzgelegenheit für lange Vorlesungen, Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden etc. Und in der Zeit danach und davor können die aac-Eleven auf weiteren Klassikern Platz nehmen: den schwarzen Hockern „S 38 S/1“ und Barhockern „SB 38“ von Egon Eiermann für Wilde + Spieth.

Einen harmonischen Kontrast zum dunklen Mobiliar bieten die hellen Litex-Schienenvorhänge mit Stoffen des schwedischen Textilspezialisten Kinnasand. Und auch draußen geht es ganz bewusst ein bisschen bunter zu. Wer sich auf der Terrasse eine kleine Auszeit gönnen möchte, kann sich einfach in die Sitzsäcke von „Fatboy“ fallen lassen. Die „Knautschkissen“ aus Nylon in Rot und Taupe setzen tolle Akzente und sind unschlagbar bequem.

Die gesamte Einrichtung wird durch eine Kombination alter, unverkäuflicher und nie aufgelegter Designmöbel abgerundet. So finden sich an der einen oder anderen Stelle Unikate des aac-Mitgründers Meinhard von Gerkan wieder, die er für den Flughafen Berlin-Tegel entwarf und von Walter Knoll gebaut wurden.

Unser Fazit: Die richtige Dosis Einfachheit ist oft der Garant für höchst funktionale und überaus elegante Projekte. Mit dieser Herangehensweise haben wir die aac in Sachen Möblierung besonders gern unterstützt. Vielleicht auch deshalb, weil die Academy in ihrer Herangehensweise an Architektur eine ähnliche Philosophie verfolgt: „Suche in deinen Entwürfen nach der sinnfälligsten Lösung. Erstrebe vom Einfachen das Beste.“

Dem ist nichts hinzuzufügen, abgesehen vom Verweis auf unsere Bildergalerie, in der Sie sich die Räumlichkeiten der aac in der alten Seefahrtschule selbst ansehen können.