Wilkhahn Wilkhahn Wilkhahn Wilkhahn
Wilkhahn

Dynamisches Sitzen – das propagiert Wilkhahn seit vielen Jahren. Der Hersteller von Büromöbeln denkt nicht nur in Designkategorien, sondern stellt den Menschen in den Mittelpunkt seiner Forschung. Viele Tätigkeiten finden heute im Sitzen statt. Dass man auch dabei den Körper des Sitzenden aktivieren kann, bewies das Unternehmen schon mehrfach, unter anderem 2009 mit dem Bürostuhl „On“. Kürzlich folgte der technisch nicht weniger ausgereifte, aber günstigere Drehstuhl „In“.

Die Wiege Entwicklungsgesellschaft, ein von Wilkhahn initiiertes Designbüro am Stammsitz des Unternehmens im niedersächsischen Bad Münder, arbeitet stets an Produkten mit hoher technischer Komplexität, für die intelligente Lösungen gefragt sind. Für Projekte wie „In“ werden zum Beispiel Arbeits- und Sportmediziner hinzugezogen, um einen neuen Blick auf die Ergonomie von Bürostühlen zu gewinnen. Kernpunkt war die Feststellung, dass die Bewegung in einem Drehstuhl immer zweidimensional stattfindet, die Anatomie des Menschen in ihrer Beweglichkeit jedoch dreidimensional ausgerichtet ist. So ist die Rückenbespannung des „In“ beispielsweise ein spezieller 3D-Formstrick. Bei dieser in der Sportschuhentwicklung genutzten Technologie werden unterschiedliche Dichten, Festigkeiten und Materialstärken in den Bezug integriert, um eine besonders körpergerechte Stützfunktion zu erreichen.

Von solchen Hightech-Materialien konnten die Gründer, Friedrich Hahne und Christian Wilkening, aus deren Namen später der Firmenname Wilk-hahn entstand, noch nichts wissen. Sie hatten seit 1907 aus dem Holz der Wälder um Eimbeckhausen bei Hannover Stühle aus massiver Buche gefertigt. In den Fünfzigerjahren hielt mit Herbert Hirche, Georg Leowald, Roland Rainer, Jupp Ernst und Helmut Lohmeier das Industriedesign Einzug, Wilkhahn experimentiert mit neuen Werkstoffen und findet zu seiner ganz eigenen Formensprache.

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