Tribù Tribù Tribù
Tribù

Als Henri De Cock 1967 seine Firma NV De Cock im belgischen Bilzen gründete, ging es allein um den Import von Gartenmöbeln. Sein Sohn Lode, der das Unternehmen nach dem Tod Henris 1987 übernahm, änderte die Philosophie und setzte auf eine eigene, klare Identität: diskreten Luxus und architektonisches Design. Er sagt: „Früher wollten wir jeden zufriedenstellen, ab dann verguckt sich niemand wirklich in dich.“ Lode kontaktierte den Industriedesigner Wim Segers. Sie teilten die Vision, dass die Terrasse eine Erweiterung des Hauses sein sollte und brachten die Gemütlichkeit und die Designqualität von Indoor-Möbeln nach draußen. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, galt damals als ungewöhnlich und innovativ. Die erste Kollektion, die Segers designte, „Praslin“, war aus Teak. Die Eleganz der Möbel kam vor allem bei Amerikanern an, nur ein Jahr nach dem Launch folgte ein großer Auftrag aus den USA.

1998 änderte Lode den Namen des Labels schließlich von De Cock zu Tribù (auf Italienisch „Stamm“), was für eine Gruppe von Menschen steht, die eng zusammenarbeiten. Der nächste Meilenstein war der Start der „Natal“-Kollektion" (Jahr 1999), die ebenfalls von Wim Segers entworfen wurde. Dieses Mal kam Edelstahl zum Einsatz. Den eher kühlen Look des Stahls kombinierte er mit einem hölzernen organischen Sitz – zu der Zeit eine absolut innovative Idee. Es war diese Kollektion, die den großen internationalen Durchbruch brachte: Tribù war der erste Outdoor-Möbelhersteller, der in Mailand in die prestigeträchtige Designhalle des Salone del Mobile aufgenommen wurde.

Seit 2009 setzt Tribù vermehrt auf die Kooperation mit international renommierten Designern wie Piergiorgio Cazzaniga, Monica Armani, Vincent Van Duysen und Lievore Altherr Molina. Die Philosophie, die Terrasse und den Garten als Erweiterung des Hauses anzusehen, hat sich inzwischen etabliert, aber das Angebot wird immer hochwertiger.

2014 übernimmt die dritte Generation die Führung des Unternehmens, Tom De Cock als Sales & Marketing Director, Koen De Cock als CEO. Tribù investiert viel Zeit in die Forschung und Entwicklung von neuen, möglichst natürlich aussehenden Materialien, die allen Wetterbedingungen trotzen. Gelungene Beispiele dafür sind etwa die Kollektion „Mood“ (2011) und „Tosca“ (2014), die dank ihrer Flechtwerke eine überraschend weiche Haptik aufweisen, ohne dabei auf ihre Wetterbeständigkeit zu verzichten. „Mood“ wird etwa mit einem Gewebe hergestellt, das von einem Produzenten von Seilen gefertigt wird, der normalerweise den Schifffahrtsmarkt beliefert. Hinter dem ebenso raffinierten wie schlichten Look der Tribù-Objekte steckt folglich viel Recherche, Know-how und jede Menge Technik.

Tribù im Shop

Zur Hersteller-Website

Übersicht Marken

  • Q
  • Quinze & Milan
  • X
  • XAL